Das Drehmomentmodell ist die zentrale Berechnung innerhalb moderner Motorsteuerungen: Einspritzmenge und weitere Größen werden in ein berechnetes Drehmoment übersetzt. Auf dieser Basis entscheidet das Steuergerät, ob Leistung freigegeben, begrenzt oder über andere Bereiche wie Ladedruck und Einspritzung angepasst wird.
Ein typisches Problem schlechter Files ist nicht „zu wenig Wunschleistung“, sondern eine unplausible Struktur: Einspritzmenge wird angehoben, das Drehmomentmodell bleibt aber teilweise seriennah oder enthält unrealistische Werte. Dann kann das Steuergerät die angeforderte Leistung intern wieder begrenzen.
